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Schüleraustausch in Ägypten

Vom 06.10.2023 bis zum 17.10.2023 waren wir, 16 deutsche Schüler der Jahrgangstufe 9, für 11 Tage in Ägypten. Ziel dieses Schüleraustausches war es, unsere Partnerschüler in Alexandria zu besuchen, das Schulleben an der Deutschen Internationalen Schule kennen zu lernen und persönliche Eindrücke in der Millionenstadt Alexandria und der Oase Siwa zu gewinnen. Wir haben viele Erlebnisse gesammelt, beispielsweise die ganztägige Wüstentour durch die Sahara. Camila (9g), sowohl auch Emilie (9f) beschrieben uns ihre Erfahrungen.

Camila: „Etwas, was allen gemeinsam gefallen hatte, war die Wüstensafari durch die Sahara. Dort erlebten wir ein Naturwunder, das es so nicht ein zweites Mal gibt. Das Erlebnis, mit den schnellen Jeeps über Sandhügel zu fahren und den ganzen Sand um sich herumzusehen, war atemberaubend“

Emilie: „Die Wüste war mein persönliches Highlight. Sie wirkte so friedlich, still und irgendwie surreal, fast schon wie eine Mondlandschaft. Der Kontrast des blauen Himmels zum gelben Sand war wunderschön. An sie werde ich mich noch lange erinnern können.“

Nicht nur die Sehenswürdigkeiten waren beeindruckend, sondern auch die Gastfamilien sind uns sehr ans Herz gewachsen. Das können Joline (9f), aber auch Elias (9g) bestätigen.

Joline: „Meine persönlichen Erfahrungen sind allesamt so aufregend, wodurch ich solch ein Erlebnis auf keinen Fall vergessen kann. Meine Eindrücke von diesen 11 Tagen in Ägypten sind sehr unterschiedlich, aber ein Highlight war und ist immer noch die Freundlichkeit und Barmherzigkeit meiner Gastfamilie. Als ich dort ankam, fühlte ich mich sofort wohl und geborgen. Durch diesen Austausch gelang es mir, eine Familie in Ägypten zu bekommen und ich glaube, dass es nicht nur mir, sondern auch vielen anderen der deutschen Austauschschüler so ging.“

Elias: „Das Essen bei den Gastfamilien war eine sehr abwechslungsreiche Erfahrung gegenüber des unseren. Die Menge, die man zu essen bekommt, liegt meist über der Anforderung für die Anzahl an Leuten, die an einer Mahlzeit teilnehmen. Für die Einheimischen ist es aber normal, etwas von der Mahlzeit übrig zu lassen. Das Essen ist hier überwiegend Fast Food. Obwohl es hier fast nur Fast Food gibt, gibt es hier wenig bis keine übergewichtigen Menschen.“

Dennoch gab es auch andere Sichtweisen auf die ägyptische Stadt Alexandria. Von Antonia (9g) und auch Laila (9g) wurden uns diese genauer beschrieben.

Laila: „Plastik gibt es in Ägypten an jeder Ecke. Auch im Wasser schwimmen vereinzelt Plastiktüten, Kanister oder Falschen herum. Jedes Geschäft verkauft alles in Plastiktüten oder in Plastikbechern mit Plastikstrohhalmen, die wir in Deutschland schon vermissen. Mülleimer sind überfüllt, was in einer Millionenstadt wie Alexandria nicht unüblich ist. Zwischen all dem Müll sieht man sehr oft Katzen und Hunde, die abgemagert oder verletzt sind. Babykatzen, welche sich zwischen und unter Autos verstecken, gibt es viele. Aber auch Hunde, die zwischen den fahrenden Autos durchrennen. Für die Tiere ist das Leben in Alexandria schwer, aber dennoch überleben viele."

Antonia: „Der Verkehr in Ägypten überraschte uns sehr. Scheinbar gibt es keine Regeln, Ampeln werden nicht beachtet und das Hupen ist alltäglich. Trotzdem kamen wir sicher in Siwa an, was wir unserem Busfahrer verdanken.

Diese Reise war für uns alle eine riesige Möglichkeit, Neues zu entdecken und neue Erfahrungen zu sammeln. Wir verdanken diese Chance vor allem Frau Strey, Herrn Lindner und Herrn Kleefeld, die immer an unserer Seite waren und diese Reise organisiert haben. Wir bedanken uns ganz besonders für die Gastfreundschaft bei den Schwestern des Ordens der Borromäerinnen, der Schulgemeinschaft der DSBA, bei unseren Gasteltern und den betreuenden Lehrern Herrn Kawelke und Schwester Angela.

Marie Hohmuth und Sarah-Marie Tourneux (9g)