• DE

Europa-Gespräch mit dem Bundestagsabgeordneten Knut Abraham

Am Donnerstag, dem 28. Mai, hatten die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 10 und 11 die Gelegenheit, mit dem CDU-Bundestagsabgeordneten Knut Abraham, Koordinator der Bundesregierung für die deutsch-polnische Zusammenarbeit, ins Gespräch zu kommen und über aktuelle Themen zu diskutieren.

Es gehört seit vielen Jahren zur Tradition unseres Gymnasiums, Politikerinnen und Politiker sowie engagierte Persönlichkeiten auch der deutsch-polnischen Zusammenarbeit einzuladen. So bringen wir sie mit unseren Schülerinnen und Schülern zusammen. Für unsere Schule, die enge Kontakte zu Polen pflegt, bieten solche Treffen wertvolle Möglichkeiten.

Dank des Engagements von Herrn Freudenreich, unserem Koordinator für deutsch-polnische Projekte, fand diese Veranstaltung erneut statt. Nach einer herzlichen Begrüßung und einer kurzen Vorstellungsrunde führte Herr Abraham zunächst in die aktuelle Situation der deutsch-polnischen Beziehungen ein und erklärte deren Perspektiven für die Zukunft. Er sprach auch über die Herausforderungen und Chancen in der Grenzregion sowie über seine Aufgaben als Bundestagsabgeordneter des Wahlkreises Elbe-Elster – Oberspreewald-Lausitz.

Anschließend begann eine offene Fragerunde. Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte konnten ihre Fragen, Anregungen und kritischen Gedanken einbringen. Die Themen reichten von wirtschaftlichen und infrastrukturellen Herausforderungen bis hin zu Fragen des gesellschaftlichen Zusammenhalts und der Beteiligung junger Menschen am öffentlichen und politischen Leben. Auch die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Polen wurde intensiv diskutiert.

Ein weiterer wichtiger Punkt des Gesprächs war der Krieg in der Ukraine. Herr Abraham erklärte, welche Auswirkungen dieser Konflikt auf Deutschland und Polen hat und welche Bedeutung die Zusammenarbeit der beiden Nachbarländer in dieser angespannten Lage hat.

Im Verlauf der Diskussion beteiligten sich immer mehr Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte mit ihren Beiträgen. Dadurch entstand ein lebendiger Austausch, geprägt von unterschiedlichen Perspektiven und Respekt. Die rund 90-minütige Veranstaltung zeigte insbesondere, wie wichtig Vertrauen, gegenseitiges Verständnis und enge Zusammenarbeit in Europa sind.

Viele Teilnehmende gewannen durch das Gespräch neue Einblicke in die aktuelle Lage der deutsch-polnischen Beziehungen und erhielten ein besseres Verständnis für zukünftige Entwicklungen und gemeinsame Projekte.

Im Namen aller Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte bedanken wir uns herzlich bei Herrn Abraham für seinen Besuch, die offenen Antworten und die interessante Diskussion. Für seine zukünftigen Aufgaben und Herausforderungen wünschen wir ihm alles Gute und weiterhin viel Erfolg. Wir hoffen auch, dass der deutsch-polnische Austausch auch in Zukunft eine wichtige Rolle spielen und weiter gestärkt werden kann.

[Sophie Loose, Leistungskurs Geschichte 11]